Willkommen in einer pulsierenden Stadt mit einzigartigen Geschäften mit guten Fachkenntnissen, großer Auswahl und gutem Service. Lokale kulinarische Erlebnisse und unvergessliche Attraktionen und Festivals
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20.06.2016

Rune Nilson

Er ist einer der bekanntesten Personen von Egersund. Obwohl er jetzt nicht in Egersund wohnt, ist es immer noch «zuhause“ für Rune.. Dieses Interview geht nicht nur um ihn, aber meistens über Egersund.
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Woran denkst du, wenn jemand Egersund sagt?

«Ich sehe es so, wie es hier als Kind war, das Varbergturm, die Kirche und  die Stadtmitte. Ich bin dann wieder „zuhause“. Dann kommen auch die Erinnerungen über Essen: Pfannkuchen von Grøsfjeld und Hackfleisch. Metzger Grøsfjeld gibt es nicht mehr, aber die Pfannkuchen kann man glücklicherweise immer noch in der Stadt bekommen. Speckburger in Brot von Kalles Konditori, Garnelen-salat von Heien und nicht zuletzt Krabbe und Makrele von Egersund. Mein Grossvater hatte immer kalte Makrele im Kühlschrank im Sommer, das war das Beste.“

Wir wissen nicht, ob Rune heute gegessen hat, oder ist es nur so, dass das lokale Essen die besten Erinnerungen sind. Er überlegt kurz, und sagt so: «ich kann mich daran erinnern, dass wir manchmal Riesengarnelen von den Fischern bekommen haben». Es waren die Waren, die man nicht verkaufen konnte. Für uns war es einmalig. So ist es ja heute nicht, es ist ja eine Delikatesse“.  

Was ist mit Egersund einzigartig in Verhältnis zu anderen Städten?

«Es ist der Nabel der Welt! Mein Univers. Das ist vielleicht ein bisschen subjektiv, aber:  Egersund hat keine Ebbe und Flut. Es ist so um 9 cm,

verstehe nicht,wie  es möglich ist... Als meine Frau zum ersten Mal nach Egersund gekommen ist,hat sie am Hafen gehalten. Sie hat ins Wasser geguckt und gefragt:““ was ist das? Bootgarage??“ Egersund befindet sich an einem amphidromischen Punkt, einem von ganz wenigen in der Welt. Deswegen haben wir Bootäuser in diesem Gebiet. Hier können wir jederzeit sehen, wenn Hochdruck und Tiefdruck ist.  

«Ich möchte auch gern Viberodden Fyr (Lichthaus) erwähnen. Was die da geschaft haben ist ganz toll, ich bin stolz darauf.

Was fällt dir bei folgenden Stichwörter über Egersund ein?

Die Küste

«Søndre sund und Skarvøy, da ist man ja direkt am offenen Meer – das Tor zur Nordsee. Die Schärenküste ist sehr reichlich. Das ganze Gebiet ist wie eine Miniatürwelt von 3 Metern hohen Wellen bis ganz ruhig in einem Tag. Wir befinden uns in der Mitte von allem. Hohe Gebirge, weisse Strände, Salzwasser und viele kleine Binnenseen. Das Gebiet ist hier sehr strategisch für Tourismus.

Die Flüsse

«Flut! Die letzte Flut ist frisch in Erinnerung. Wir waren hier ,um eine Reportage über Julebyen (die Weihnachtstadt) zu machen, und sind fast nicht in die Stadt reingekommen. Die Flüsse hier rahmen die Stadt ein, und daran habe ich nie früher gedacht, bevor ich den Seeweg benutzen musste, um zur Stadtmitte zu kommen. Es ist ja aber wunderschön, besonders Elverhøy der einen tollen Konzertplatz mitten im Fluss ist. Mir gefällt auch den Fussballplatz der im Fluss isoliert zwischen Kvelluret und Kjeraneset liegt sehr gut. Da benutzt man einen Prahm, um zum Fussballplatz zu kommen.»

Stadtmitte

«Der Fussgängerzone und Hauen fällt mir hier ein. Ich habe eine Weile in Peder Clausensgate in der Stadtmitte gewohnt. Die Holzhaussiedlung in Egersund ist unglaublich schön. 

Der Egersunder sieht es selber vielleicht nicht, wir haben aber Häuser, die mehr einzigartig sind als andere alte Häuser in Süd-Norwegen. Wenn man eine Weile wo anders gewohnt hat, sieht man es anders, wenn man zurückkommt. Ich finde es einmalig, in der Strandgate zu wandern. Plötzlich sieht man die Klatschspiegel bei den Fenstern, was ich ein bisschen unheimlig finde. Ich habe ja gelernt, dass die Klatschspiegel da waren, damit man sehen konnte, wer kam. Die Strassen waren sehr schmal und die Tür ging ja gerade in die Strasse raus.»

Wanderung

«Wir waren oft in Kiellandskogen, zum Gletschertopf bei Varden mit Superkekse im Rucksack. Das ist jetzt ein tolles Wandergebiet geworden.

Festivals

«Mir gefällt die Stadtfestivals, und Egersund ist so intim, dass, die ganze Stadt wie ein Festivalgebiet wird. Die Schwelle Festivals in Egersund zu arrangieren ist niedriger geworden, weil die Einwohner grosszügiger geworden sind. Uns fehlt eine Konzerthalle im Innenbereich, wir haben aber Elverhøy. Elverhøy war der Platz zum tanzen.

Wie möchtest du Egersund zusammenfassen?

«Ich habe hier Familie und Zugehörigkeit. Ich sehe Egersund als «zuhause», obwohl ich «nach Hause in Trondheim» sage.

In anderen Städten hat man normalerweise ein Netzwerk, was einen spiegelt. In Egersund hat man ein grosses Netzwerk mit unterschiedlichen Leuten. So war es nicht immer, das Milieu ist posiver geworden. Es gibt irgendwie jetzt keine Grenzen dafür, was man in Egersund schafffen kann. Das ist eine tolle Veränderung. Wir haben einige Enthusiasten die dafür hart arbeiten. Wir haben eine entlegende Lage, und sind immer ein bisschen anders gewesen. Zum Glück!

Tilslutt; har du en artig historie fra tiden din i Egersund?

I min tidligere radiokarriere, laget vi et helgeprogram på Radio Dalane som het «Vorspiel». Det var i grove trekk opplading til fredagskvelden, med konkurranser og tullprat og musikk. På den tiden stod rånekulturen sterkt i Egersund, og ungdommer flest bodde mer eller mindre i bilene sine. Stod på torvet og pratet gjennom vinduene, og spilte musikk for hverandre. Men vi visste at mange også hørte på radio, så vi bestemte oss for å prøve å lage en «rånerekke», og samle alle bilene i en slags konvoi. Radio Dalane hadde kontorer på toppen av det som i dag er Amfi kjøpesenter, hvor vi kunne se ut både til Damsgård og Gruset. Og så var det bare å styre den stadig voksende rånerekka rundt i byen. Opp på Golan, hvor vi fikk alle de 15-20 bilene til å tute samtidig. Videre ut på Eigerøy, og en lang runde til før vi endte opp på torvet som en hel gjeng med eter-organiserte bilbøller. Jeg aner ikke hvor mange biler det var til slutt, men vi så rekka både over Eiebrua og forbi polet samtidig fra vinduet i radioen. Det er noe av det artigste jeg har vært med å gjøre på direkte radio. Og en kjær påminnelse om at man på lokalradio i en en by med humor, kan gjøre ting som er umulige på riksdekkende radio.
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Egersund Sentrumsforening